In der Pflicht: Freistaat muss in Sachen Unwetterschäden handeln

Veröffentlicht am 21.08.2017 in Presse

MdL Roos: Elementarschaden müssen pflichtversichert und staatliche Härtefallregelung beibehalten werden

Noch immer stehen Anwohner in den Gärten, räumen abgebrochene Äste oder ganze entwurzelte Bäume auf. Einige Keller müssen getrocknet, Dächer repariert werden. Bis Sonntagabend waren Teile des Landkreises Passau immer noch ohne Stromversorgung. MdL Bernhard Roos sieht Handlungsbedarf von Seiten des Freistaates Bayern.

Bei Unwetterschäden greift die Elementarschadenversicherung. Doch die fehlt vielerorts. Entweder fehlte bisher die Notwendigkeit, da das Gebäude nicht zum Gefährdungsgebiet zählte, oder die Versicherung des Gebäudes ist schlichtweg zu teuer, da es im gefährdeten Gebiet liegt. „Es klingt nach einem Teufelskreis, doch der Ausweg ist naheliegend.“, meint Roos und plädiert für eine Pflichtversicherung: „Die Ereignisse des vergangenen Wochenendes, aber auch die im vergangenen Jahr zeigen, wie wichtig eine verpflichtende Elementarschadenversicherung ist. Schäden aus Unwettern können jeden Treffen – da muss gar kein Fluss in der Nähe sein.“ Die Überlegung des Abgeordneten ist einfach: Würde jeder sein Gebäude gegen Elementarschäden versichern, können die Versicherungen anders kalkulieren und die Beitragssätze würden sich verringern. „So wird es beispielsweise bei der Feuerversicherung gehandhabt.“, erklärt Roos.

Dennoch müsse Betroffenen darüber hinaus geholfen werden. Gerade in Härtefällen könne der Freistaat nicht tatenlos zusehen. „Die Härtefallregelung muss beibehalten werden.“, so der Abgeordnete. Schließlich sind Unwetter wie das von Freitag auf Samstag anders als Hochwasser kaum vorhersehbar. Das beteuern auch Anwohner, die sich mit der Bitte um Unterstützung an den Landtagsabgeordneten gewandt haben. Betroffen sind neben Privatpersonen zudem Gewerbebetriebe sowie Land- und Forstwirtschaft. Hier muss der Freistaat, sobald eine konkrete Schadenssumme ermittelt ist, ebenso unterstützend wirken.

 

Abschließend dankt Roos für das große Engagement und die Professionalität von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. „Die Einsatzkräfte haben großartige Arbeit geleistet, um Zufahrtswege zu räumen. Gefahrenpotentiale wurden erkannt und gebannt.“, so der Abgeordnete. Zudem lobte er die Nachbarschaftshilfe, die sich ebenso an den Aufräumarbeiten beteiligt.

 

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