Anpacken für Bayern

Veröffentlicht am 08.08.2009 in Unterbezirk

MdB Florian Pronold läutet den Bundestagswahlkampf ein

Arnstorf. „Die Menschen wollen wissen, für welche Politik die Parteien stehen. Ich sage ganz klar, wofür die SPD steht: MAOAM. M für Mindestlohn, A für Arbeitnehmerrechte, O für Ordnung auf den Finanzmärkten, A für Atomausstieg und M für Manager an die Kette legen.“

Mit griffigen Argumenten stimmte der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold die Mitglieder im voll besetzten Saal des Oberwirts in Arnstorf auf den Bundestagswahlkampf ein. Über 70 SPD-Mitglieder waren gekommen, um den neuen bayerischen SPD-Landesvorsitzenden sprechen zu hören und mit ihm über das Regierungsprogramm der SPD zu diskutieren.

Die Menschen glaubten nicht an die Steuersenkungsversprechen der CSU und FDP, sondern wollten Taten sehen, ist Pronold überzeugt. Hier habe die SPD einiges vorzuweisen: „Wir haben nicht nur die Banken gerettet, wir haben die Sparbücher der kleinen Leute gerettet - und das Dank Peer Steinbrück. Wir haben die Kurzarbeit verlängert und damit mehr als eine Millionen Menschen vor der Arbeitslosigkeit bewahrt - dank Olaf Scholz.“

Das sozialdemokratische Credo laute: „Arbeit zu finanzieren ist immer billiger und günstiger für die Gesellschaft als Arbeitslosigkeit zu finanzieren“, sagte der Chef der BayernSPD weiter. Er machte deutlich, dass im Bereich Mindestlohn schon Positives auf den Weg gebracht wurde, dass hier aber weitere Anstrengungen nötig seien.

Die Wirtschaft sei für die Menschen da und nicht umgekehrt. Über Jahre hinweg sei die SPD für ihre Haltung ausgelacht worden, erinnerte MdB Pronold. Das System „Menschen für Menschen“ gelte es, zu verteidigen.
Nicht nur die Bundespolitik war Thema der Veranstaltung.

Der SPD-Unterbezirks- und Landesvorsitzende Florian Pronold nahm sich auch die Zeit, ausführlich und persönlich den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zu danken, die unermüdlich für die Sozialdemokratie arbeiten. Besonders begrüßte Florian Pronold die beiden Ehrengeschäftsführer und Träger der Georg-von-Vollmar-Medaille, Franz Wagner und Erich Stegmann. Wenn die ältere Generation den Jüngeren in der SPD mit Rat und Tat zur Verfügung stehe, könne der Generationenwechsel gelingen, betonte Pronold. Die vielen von den Mitgliedern eingebrachten Vorschläge und Anregungen nahm der SPD-Landesvorsitzende dankend auf: „Mit eurer Hilfe bringen wir die SPD gemeinsam wieder nach vorne.“

(Quelle: Passauer Neue Presse, Landkreisseite, 07.08.2009)

 

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