SPD Eggenfelden wählt Delegierte - Europawahl fest im Blick

Veröffentlicht am 27.03.2018 in Europa & Außen

Die Wahl der Delegierten zur Aufstellung des Kandidaten für die Europawahlen stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins im Stadtsaal in Eggenfelden. Als Delegierte wurden neben Stadtrat Benjamin Lettl, Cilly Saydl und Hülya Adigüzel gewählt. Als Ersatzdelegierte fungieren Thomas Asböck, Arnold Kotter und Fraktionsvorsitzende Renate Hebertinger. Die Delegiertenwahlen wurden geleitet von der Europaabgeordneten Maria Noichl und Landtagskandidaten Valentin M. Kuby.

Ortsvereinsvorsitzender Benjamin Lettl bescheinigte einen erfreulich konstanten Mitgliederstand von über 100 Mitgliedern. Dies konnte durch die zahlreichen Neueintritte in den letzten Monaten erreicht werden. Den Bürgerdialog in Gern nannte Lettl als die politisch bedeutendste Veranstaltung zum Beginn des neuen Jahres, weil einerseits der zahlreiche Besuch aber auch der offene Austausch und die intensive Diskussionsbereitschaft aus der Bürgerschaft zu einem äußerst positiven Gesamtergebnis beigetragen haben.

Außerdem stellte Ortsvorsitzender Benjamin Lettl hervor, dass es ihm eine Herzensangelegenheit sei, die Streetworkerin Sarah Wasner bei der Suche nach einem „Wohnzimmer“ in der Innenstadt zu unterstützen. Für die SPD Eggenfelden sei es erfreulich, dass neben Lettls Direktkandidatur zum Bezirkstag mit Hülya Adigüzel auch die Listenkandidatin das Vertrauen der Landkreis SPD erhalten habe.

Europa anschaulich näher gebracht hat den Anwesenden Europaabgeordnete Maria Noichl aus Rosenheim. Sie unterstrich vor allem die Bedeutung der EU als Friedensprojekt. In vielen Bereichen funktioniere Europa sehr gut. Gerade im EU-Parlament sei es unter vielen Abgeordneten die Erkenntnis, wenn alle Mitgliedsstaaten zusammenarbeiteten, dass dann viel mehr möglich sei, als einzeln und nationalstaatlich. Sie benannte in ihrer Rede aber auch die Probleme, mit denen Europa zu kämpfen habe. Länder wie Ungarn oder Polen seien weit vom demokratischen Wertekanon entfernt. Und es stelle sich die Frage, wie man diese Länder sanktionieren könne. Natürlich sei man schnell dabei, die Kürzung von Finanzmitteln anzudrohen. Man müsse aber auch immer die Menschen in den Ländern im Blick haben, die die rechtsgerichteten Regierungen nicht gewählt haben. Diejenigen, die viele Hoffnungen in die EU setzten. Welches Bild von der EU setzte sich in diesen Menschen fest, wenn Brüssel den Geldhahn zudrehte?

Kritik übte Noichl vor allem an der Handelspolitik der EU mit afrikanischen Staaten. Die EU zerstöre dort in vielen Ländern landwirtschaftliche Strukturen, weil sie hoch subventionierte, überschüssige Lebensmittel aus Europa und vor allem auch Schlachtabfälle wie Hühnerteile in großen Mengen auf den afrikanischen Markt werfe. Auch werden Entwicklungshilfegelder der EU in Afrika falsch eingesetzt. So habe sie selbst als Abgeordnete vor Ort einmal eine Rosenplantage besichtigt. „Die Menschen dort sind froh um jeden Tropfen Wasser, der ihr Überleben sichert und ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie das Wasser über die Leitungen zur Rosenbewässerung an den Menschen vorbeifließt. Unbeschreiblich.“

Valentin Kuby stellte seine Kampagne zur Landtagswahl vor. Er wolle gemeinsam mit den Mitgliedern des Ortsvereins Eggenfelden und der Stadtratsfraktion Themen besprechen, die vor Ort bei den Bürgern eine besondere Priorität hätten. Neben Wohnungsbau und Infrastruktur sei dies aus Sicht des Landtagskandidaten auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Thomas Asböck,
25.03.2018


Bericht des Rottaler Anzeiger vom 27. März 2018 lesen:


 

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